Moos~Mimi von – `Die Verwandte’.*

58,00

Author: Mimi von Moos, Tine Melzer
Publisher:
Year: 2019
ISBN:978-3-906803-91-3

Hardcover, 298 pp., 184 b/w ill., 18 x 26,5 cm. German.
Designer: Krispin Heé
Condition: NEW
Die Verwandte. Aus dem fotografischen Nachlass der Anne-Marie von Wolff
Anne-Marie von Wolff (1893–1974) aus Luzern führte schon früh das Leben einer Aussenseiterin. Epileptische Anfälle als Kind, Tuberkulose und der Vorwurf, durch diese Erkrankung den Tod einer Nichte verursacht zu haben, drängten sie immer weiter aus dem sozialen Leben, machten sie aber möglicherweise auch zu jener aufmerksamen Beobachterin, die sie war. Ihre Kamera gab ihr einen Platz in der Welt und im Familiengefüge. Still und etwas streng soll sie gewesen sein, doch ihre Aufnahmen des Alltags in Luzern, der Sommerfrische in Les Mayens de Sion oder auf Schloss Mauensee beim Cousin, dem Journalisten und Schriftsteller Karl von Schumacher, zeugen von zärtlicher Zuwendung und überzeugen durch starke Kompositionen. Ihr künstlerisches Talent blieb zeitlebens unbeachtet. Das änderte sich, als die Urgrossnichte, Mimi von Moos zufällig bei ihrem Grossvater in einer Bananenschachtel einige ihrer Fotos entdeckte. Bis heute trug sie um die 1500 Schwarzweissaufnahmen aus den 30er- bis 50er-Jahren zusammen. Mimi von Moos’ literarische Texte reflektieren und erzählen aus heutiger Sicht über die Betrachtung dieser Fotografien und ihrer Zeit und sie versuchen ein Bild der beinah unsichtbaren Fotografin zu zeichnen. Die Verwandte ist eine Auseinandersetzung mit den vielen Aspekten des Fotografischen anhand eines aussergewöhnlichen Fundes. Transkribierte Statements aus Gesprächen mit Familienangehörigen und ein Essay der Künstlerin und Sprachphilosophin Tine Melzer begleiten diese kritische Beschäftigung. Sie führen tiefer in die leuchtende Bilderwelt jener Verwandten, die sich immer ein wenig abseits im Schatten aufgehalten hat

Mimi von Moos has gathered some fifteen hundred black-and-white photos shot by Anne-Marie von Wolff from the 1930s to the 1950s. In Mimi von Moos’ literary essays, she writes about viewing these photographs of a bygone epoch from a present-dperspective and draws on them to piece together a portrait of the all-but invisible and unknowable photographer. Die Verwandte (“My Kinswoman”) explores various aspects of photography on the basis of a most unusual find. This critical endeavor is rounded out by transcribed interviews with family members and an essay by artist and philosopher of language Tine Melzer, which delve deeper into the luminous imagery of a long-gone relative who always kept a bit apart, in the shadows, behind the camera.

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